Kategorie Tiere


In dieser Galerie befinden sich Tierbilder, die keinem Beitrag zugeordnet sind.


Galerie öffnen:


Teneriffa 2016

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln. Sie hat eine Fläche von 2.034 Quadratkilometern und hat ca. 1 Mio. Einwohner. Das Saarland ist mit 2.570 Quadratkilometern etwas größer, die Einwohnerzahl ist etwa gleich groß.

Das "herausragendste" geologische Merkmal der Insel ist der 3.718m hohe Pico del Teide, der für die besonderen klimatischen Bedingungen der Insel mit verantwortlich ist. Das Bergmassiv wirkt als Wetterscheide zwischen den nördlichen und südlichen Inselgebieten.

 

Der Teide Nationalpark

Das zentral gelegene Gebiet (ab ca. 2.000m) um den Teide (siehe oben grüner Bereich) ist der Teide Nationalpark. Er ist geprägt von seiner vulkanischen Entstehung vor ca. 12 Mio. Jahren.

Während unseres Aufenthaltes hatten wir 3 Tage an denen es ununterbrochen auf der gesamten Insel geregnet hat, mit der Folge, dass nach dem Abzug des Regengebietes der Teide vollständig mit Schnee bedeckt war.


 

Bildergalerie öffnen (rechts oben kann in Vollbild umgeschaltet werden):

 

 

Das Bergmassiv ist nicht nur eine Nord-Süd-Wetterscheide, sondern auch die Höhe des Gebirges unterteilt die Insel in verschiedene Klimazonen: Küstenbereiche, Hanggebiete (1.000 - 1.500 m) und das Hochgebirge. Die vom Atlanik hereinziehenden Wolken sammeln sich an den Hanggebieten des Nordens und verwandeln die Landschaft in einen feuchten Nebelwald. Die Küstenbereiche und der Teide sind in der Regel wolkenfrei. Bei schlechtem Wetter im Norden kann man kurzerhand ca. 30 Min. auf die sonnige Südseite fahren oder eine Wanderung über den Wolken machen.

 

Über den Wolken

 

Bildergalerie öffnen (rechts oben kann in Vollbild umgeschaltet werden):

 

Bergwelten

Neben dem Teide Nationalpark zählt das Tenogebirge im Süden (s.o. erstes Bild) und das Anagagebirge im Norden zu den besonderen Gebirgsformationen. Das Anagagebirge mit einer Höhe von ca. 1.000m zeigt sich sehr üppig bewachsen und wird oft von dichten Wolken verhüllt. Einige schmale und kurvenreiche Straßen erschließen die Gebirgstäler und führen zu den kleinen Orten. Die Terrassierung zur landwirtschaftlichen Nutzung (Wein, Kartoffeln) prägen das Bild.

 

Bildergalerie öffnen (oben rechts kann in Vollbild umgeschaltet werden):

 

Küstenlandschaften

Die Küste ist geprägt durch Lavamassen, die sich ins Meer geschoben haben. Es bildeten sich bizarre, braun-orangene zum Teil hohe Felsformationen.

Neben diesen wild zerklüfteten Felslandschaften gibt es auch Sandstrände, aber in der Regel mit schwarzem Sand. Eine Ausnahme bildet der goldgelbe Strand bei San Andrés nördlich von Santa Cruz; er gehört zu den schönsten Stränden Teneriffas.


 

Bildergalerie öffnen:

 

Wasserwelten

San Juan de la Rambla ist ein kleines Fischerdorf an der Nordküste Teneriffas. Zwischen Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos direkt an der Küstenstraße gelegen, hat man den Eindruck, hier ist die Zeit stehen geblieben. Südlich des Dörfchens findet man einen atemberaubenden Küstenabschnitt mit bizarren aus dem Wasser ragenden Felsformationen. An dieser Stelle habe ich zum ersten Mal meine Graufilter ausprobiert. Sie werden auf das Objektiv aufgeschraubt und bewirken eine starke Verdunkelung. Als Folge davon muß die Belichtungszeit verlängert werden, bis zu 25 Sekunden. Die Gicht der Wellen wirken wie Nebel und Schleier, die sich um und über die Felsen legen.

 

Bildergalerie öffnen:

 

Baumhaus

Im letzten Jahr habe ich bei einem Besuch in dem kleinen Dörfchen San Miguel zufällig ein Bild gemacht mit dem Titel "Baumhaus". Dieser Titel ist mir dieses Jahr wieder in den Sinn gekommen und ich habe mal versucht, zu diesem Thema einige Bilder zu finden.

 

Bildergalerie öffnen:

 

 

Geschichtliches

Als die Europäer nach Teneriffa kamen, war die Insel in neun Königreiche oder Menceyatos unterteilt, jedes regiert von einem Herrscher, der Mencey genannt wurde. Bencomo war der Mencey von Taoro. Sein Königreich ist heute als das Orotava Tal (bei Puerto de la Cruz) bekannt. Bencomo war Anführer des Widerstandes gegen die Spanier, was ihm den Beinamen Rey Grande, der große König, einbrachte. Er starb 1495 mit 70 Jahren während der Schlacht von La Laguna gegen die Truppen des Alonso Fernandes de Lugo.

Bei unseren Wanderungen haben wir überall Spuren der Vergangenheit entdeckt. So den "Camino de los Muertos (Weg der Toten). Es ist ein Teil des alten Königswegs, der das Dorf Aldea Blanca mit dem Friedhof von San Miguel verband. Desweiteren findet man überall mehr oder weniger prachtvolle historische Behausungen.

 

Bildergalerie öffnen:

 

Flora und Fauna

Das beeindruckendste Naturdenkmal ist sicherlich "El Drago", ein über 4.000 Jahre alter Drachenbaum in Icod de los Vinos. Er ist 17m hoch und hat einen Stammumfang von 6 Metern.

 

Bildergalerie öffnen:

 

Dies und das

Zum Abschluß noch ein paar Bilder, die uns so über den Weg gelaufen sind.

 


 

Bildergalerie öffnen:

 

 

Zurück zum Start

Nächsten Beitrag anschauen: Schnee im Quadrat


Der Segelfalter

Der Segelfalter gilt als einer der schönsten europäischen Tagfalter und hat eine Flügelspannweite von 60 bis 80 Millimetern.

Bei einem Toscana-Urlaub mit Freunden haben wir einen Ausflug zur Abbazia San Galgano unternommen. Dieses Kloster wurde 1224 von Ziesterziensern erbaut. Im Jahre 1783 wurde das Kloster durch Großherzog Leopold I. aufgehoben. Noch im gleichen Jahr stürzte der Glockenturm und die meisten Gewölbe der Kirche ein. Nach und nach trugen die Bauern der Umgebung Steine vom Mauerwerk ab, um sich damit ihre Häuser zu bauen.

Neben der Ruine befindet sich eine größere Wiese, auf der wir den Falter entdeckten. Zunächst habe ich mich ganz vorsichtig von hinten angeschlichen, immer in der Sorge, dass ich ihn verscheuchen könnte. Bald schon merkte ich aber, dass der Falter eher neugierig als ängstlich war. Zuletzt konnte ich mich ihm bis auf wenige Zentimenter nähern.

 

Bildergalerie öffnen:

 


Neugieriger Lori

Allfarbloris leben vorwiegend in Australien, Indonesien und Neuginea. Sie ernähren sich u.a. von Früchten, Samen und Knospen. Dieser Lori lebt in einem großen Freifluggehege des Loro-Parks in Puerto de la Crux (Teneriffa). Durch das Gehege führen Treppen, Stege und Brücken. Wir standen gerade auf einem der Stege und ich wechselte das Objektiv, als dieser Lori sich neugierig am Ast herunter hangelte, sich in Position stellte und erst einmal reckte und streckte.

 


Bildergalerie öffnen: