Teneriffa 2017

Dieses Jahr haben wir unseren Aufenthalt auf Teneriffa auf insgesamt 8 Wochen verlängert. Plan war, erst dann zurück zu kommen, wenn im Saarland der Frühling beginnt. Dies ist hervorragend gelungen. Die warmen, sonnenreichen Wochen Ende März und Anfang April haben uns der Start im Saarland erleichtert. So konnten wir die letzten Wochen auch dazu nutzen, den Garten für die kommende Sommersaison vorzubereiten. Es blieb daher etwas wenig Zeit für die Bearbeitung der Bilder. Nun ist es aber so weit!

Ich habe die Bilder unter 3 Überschriften zusammengefasst. Wer mehr über Teneriffa wissen oder sehen möchte, kann auch die alten Beiträge aus 2015 und 2016 anschauen.

Küstenlandschaften:

 

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 Bergwelten

 

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Foto-Graphisches

 

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Und zum Abschluss eine ganz besondere Begegnung: bei einer Wanderung an der Südküste flattert plötzlich ein Wiedehopf an uns vorbei und landet ca. 50 m entfernt auf einer Wiese. Schnell das Tele montiert und hinter Bäumen und Mauern herangeprischt. Der Vogel hat den Fotografen kaum beachtet, da er einen Wurm entdeckt hatte und aus dem Boden ziehen wollte. So konnte ich bis auf ca. 2 m herankommen. Glück gehabt!

 

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Teneriffa 2016

Teneriffa ist die größte der Kanarischen Inseln. Sie hat eine Fläche von 2.034 Quadratkilometern und hat ca. 1 Mio. Einwohner. Das Saarland ist mit 2.570 Quadratkilometern etwas größer, die Einwohnerzahl ist etwa gleich groß.

Das "herausragendste" geologische Merkmal der Insel ist der 3.718m hohe Pico del Teide, der für die besonderen klimatischen Bedingungen der Insel mit verantwortlich ist. Das Bergmassiv wirkt als Wetterscheide zwischen den nördlichen und südlichen Inselgebieten.

 

Der Teide Nationalpark

Das zentral gelegene Gebiet (ab ca. 2.000m) um den Teide (siehe oben grüner Bereich) ist der Teide Nationalpark. Er ist geprägt von seiner vulkanischen Entstehung vor ca. 12 Mio. Jahren.

Während unseres Aufenthaltes hatten wir 3 Tage an denen es ununterbrochen auf der gesamten Insel geregnet hat, mit der Folge, dass nach dem Abzug des Regengebietes der Teide vollständig mit Schnee bedeckt war.


 

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Das Bergmassiv ist nicht nur eine Nord-Süd-Wetterscheide, sondern auch die Höhe des Gebirges unterteilt die Insel in verschiedene Klimazonen: Küstenbereiche, Hanggebiete (1.000 - 1.500 m) und das Hochgebirge. Die vom Atlanik hereinziehenden Wolken sammeln sich an den Hanggebieten des Nordens und verwandeln die Landschaft in einen feuchten Nebelwald. Die Küstenbereiche und der Teide sind in der Regel wolkenfrei. Bei schlechtem Wetter im Norden kann man kurzerhand ca. 30 Min. auf die sonnige Südseite fahren oder eine Wanderung über den Wolken machen.

 

Über den Wolken

 

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Bergwelten

Neben dem Teide Nationalpark zählt das Tenogebirge im Süden (s.o. erstes Bild) und das Anagagebirge im Norden zu den besonderen Gebirgsformationen. Das Anagagebirge mit einer Höhe von ca. 1.000m zeigt sich sehr üppig bewachsen und wird oft von dichten Wolken verhüllt. Einige schmale und kurvenreiche Straßen erschließen die Gebirgstäler und führen zu den kleinen Orten. Die Terrassierung zur landwirtschaftlichen Nutzung (Wein, Kartoffeln) prägen das Bild.

 

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Küstenlandschaften

Die Küste ist geprägt durch Lavamassen, die sich ins Meer geschoben haben. Es bildeten sich bizarre, braun-orangene zum Teil hohe Felsformationen.

Neben diesen wild zerklüfteten Felslandschaften gibt es auch Sandstrände, aber in der Regel mit schwarzem Sand. Eine Ausnahme bildet der goldgelbe Strand bei San Andrés nördlich von Santa Cruz; er gehört zu den schönsten Stränden Teneriffas.


 

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Wasserwelten

San Juan de la Rambla ist ein kleines Fischerdorf an der Nordküste Teneriffas. Zwischen Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos direkt an der Küstenstraße gelegen, hat man den Eindruck, hier ist die Zeit stehen geblieben. Südlich des Dörfchens findet man einen atemberaubenden Küstenabschnitt mit bizarren aus dem Wasser ragenden Felsformationen. An dieser Stelle habe ich zum ersten Mal meine Graufilter ausprobiert. Sie werden auf das Objektiv aufgeschraubt und bewirken eine starke Verdunkelung. Als Folge davon muß die Belichtungszeit verlängert werden, bis zu 25 Sekunden. Die Gicht der Wellen wirken wie Nebel und Schleier, die sich um und über die Felsen legen.

 

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Baumhaus

Im letzten Jahr habe ich bei einem Besuch in dem kleinen Dörfchen San Miguel zufällig ein Bild gemacht mit dem Titel "Baumhaus". Dieser Titel ist mir dieses Jahr wieder in den Sinn gekommen und ich habe mal versucht, zu diesem Thema einige Bilder zu finden.

 

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Geschichtliches

Als die Europäer nach Teneriffa kamen, war die Insel in neun Königreiche oder Menceyatos unterteilt, jedes regiert von einem Herrscher, der Mencey genannt wurde. Bencomo war der Mencey von Taoro. Sein Königreich ist heute als das Orotava Tal (bei Puerto de la Cruz) bekannt. Bencomo war Anführer des Widerstandes gegen die Spanier, was ihm den Beinamen Rey Grande, der große König, einbrachte. Er starb 1495 mit 70 Jahren während der Schlacht von La Laguna gegen die Truppen des Alonso Fernandes de Lugo.

Bei unseren Wanderungen haben wir überall Spuren der Vergangenheit entdeckt. So den "Camino de los Muertos (Weg der Toten). Es ist ein Teil des alten Königswegs, der das Dorf Aldea Blanca mit dem Friedhof von San Miguel verband. Desweiteren findet man überall mehr oder weniger prachtvolle historische Behausungen.

 

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Flora und Fauna

Das beeindruckendste Naturdenkmal ist sicherlich "El Drago", ein über 4.000 Jahre alter Drachenbaum in Icod de los Vinos. Er ist 17m hoch und hat einen Stammumfang von 6 Metern.

 

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Dies und das

Zum Abschluß noch ein paar Bilder, die uns so über den Weg gelaufen sind.

 


 

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Los Gigantes - Delphin-Watching

Im Süden des Teno-Gebirges schließt sich die touristisch hervorragend erschlossene, mancherorts allerdings bereits aus den Fugen geratene Südwestküste an. Los Gigantes und Puerto de Santiago gehören zu den sonnenreichsten Badeorten der Insel. Im Hafen von Los Gigantes kann man eine Bootsfahrt zu den Delphingebieten buchen. Vom Boot aus hat man auch einen wunderschönen Blick auf die bis zu 600m hohen fast senkrecht abfallenden Steilhänge des Acantilado de los Gigantes. Gewaltige Schluchten - die berühmteste ist der Barranco de Masca - durchschneiden das Steilgebirge.

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Teneriffa Landschaften

Teneriffa ist das vielseitigste Wanderparadies der Kanaren, nicht nur wegen des Teide, dem mit 3.718m höchsten Gipfel ganz Spaniens, sondern auch wegen der zahlreichen Landschaftsformen der Insel: der äußerst karge, fast schon wüstenartige Süden, der fruchtbare Norden mit riesigen Bananenplantagen, großartigen Steilküsten und märchenhaften Nebelurwäldern. Im Anaga- und Teno-Gebirge findet man neben bizarren Vulkanlandschaften ausgedehnte Lorbeer- und Kieferwälder. Wanderungen durch diese Gebirge verlaufen meist im Blickkontakt mit dem weiten, tiefblauen Ozean.

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Unter Palmen

"Unter Palmen" ist für uns ein Synonym für Sommer, Strand und blauer Himmel. Auf den kanarischen Inseln findet man die Palme aufgrund ihrer vielfälltigen Wuchsform - es gibt über 180 verschiedene Gattungen - überall: als kleiner dekorativer Hausbaum im Vorgarten, als mächtiger über 15m hoher Straßenbaum in den Städten oder als Dattelpalme in den Parks und Gärten.

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Spanische Innenhöfe

Spanische Innenhöfe im Zentrum eines Stadthauses werden auch Patio genannt. Patios sind Zeugnisse des Reichtums und der gesellschaftlichen Stellung des Erbauers. Sie waren früher der Schauplatz des wirtschaftichen und sozialen Lebens. Sehr häufig findet man in diesen Innenhöfen auch Brunnen. Die Familie wohnte in der Regel in der ersten Etage.

Die Aufnahmen wurden überwiegend im Convento de San Francisco gemacht. Der Konvent wurde 1524 erbaut und seine Kirche mit hohen Holzdecken im Mudéjar-Stil und Balkonen sind die ältesten erhaltenen Bauwerke in Garachico. Im Klostertrakt beeindruckt der große Kreuzgang mit umlaufender Galerie und feinen Holzarbeiten, Säulen und filigranen Steinfußböden.

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Vulkanausbruch von 1709

Der Vulkanausbruch von 1709 nordwestlich des Teide-Massivs (Teneriffa) gehört in die jüngere vulkanische Geschichte der Insel. Die Lavaströme, die der Vulkan in Richtung Garachico entsandte, haben diese ehemals bedeutende Handels- und Hafenstadt zerstört. Nach dem Wiederaufbau ist heute das Städtchen einer der ursprünglichsten Orte Teneriffas. Die alten Handelshäuser mit ihren sehenswerten Innenhöfen sind das Thema des nächsten Beitrages.

In dieser vulkanischen "Mondlandschaft" haben mich die pechschwarzen Lavahänge, die Schlackekegel und die dazu im Kontrast stehenden hellgrün leuchtenden Kiefernwälder beeindruckt. 

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17 km - Wanderung um den Teide (Teneriffa)

Wanderung von El Portillo (2.050 m) nach Parador (2.150 m) 17 km durch die Ebene Las Canadas zwischen riesigen Lavafeldern und den beeindruckenden Wänden des Calderarandes. Mächtig tront der Pico del Teide mit 3.718m Höhe über der Ebene. Das erste Galeriefoto - ein Panoramaüberblick - zeigt einen Blick von der Cueva de Diego Hernandez in die Ebene.

An diesem Tag war das Wetter ideal für diese Wanderung. Die warme Sonne ermöglichte - trotz kühlem Wind - einfache Kleidung. Für diese Wanderung sind mindestens 4 Stunden erforderlich, wir benötigten über 5 Stunden und haben nur knapp den Bus (Linie 348 von Puerto Cruz) noch erreicht, der pünktlich um 16 Uhr wieder zurück gefahren ist.

 

Beeindruckt haben uns die ungewöhnlichen Farbgegensätze: das Lavagestein mit ocker und orangebraun, das graue Krüppelholz und die blaugrünen Büsche des Balsamwolfmilches.

 

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Pforte

Eine Pforte markiert eine Grenze, ermöglicht aber auch den Übertritt in eine andere, neue Welt. Verschlossene Pforten wecken die Neugierde und beflügeln die Phantasie. Die makelose weiße Wand und die einladende Gestaltung der Pforte des Eingangsbildes bildet hier die ideale Projektionsfläche.

Diese Serie soll durch interessante Variationen zum Thema erweitert werden.


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Santa Cruz de Tenerife - Ansichten

Santa Cruz ist die Hauptstadt von Teneriffa und gleichzeitig die Provinzhauptstadt der vier Kanarischen Inseln Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Die Stadt liegt geschützt vor Passatwinden und starken Strömungen in einer Bucht im Süden des Anagagebirges.

Gegründet wurde sie 1492 von dem spanischen Eroberer Alonso Fernández de Lugo, der hier einen Handelsstützpunkt errichtete. In Santa Cruz befindet sich der größte Schiffshafen Spaniens. Hier kann man sowohl Container-Schiffe als auch Kreuzfahrtschiffe, Tragflächenboote und Transportfähren für den Verkehr zwischen den Inseln finden. Der Hafen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Insel Teneriffa.

 

Die Bilder sind enstanden bei einem Spaziergang entlang der Hafenpromenade. Die Kontraste und Gegensätzlichkeiten der Großstadtlandschaft waren der Auslöser dieser Aufnahmen.


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Baumhaus - Die Lorbeerbäume von San Miguel

Das kanarische Dorf San Miguel de Abona liegt am Berghang der Montana del Pozo (1.294m) zwischen den zwei wilden Schluchten Barranco de la Orchilla und de Archilles. Das Dorf bezaubert mit einer großen Anzahl alter Häuser, farbenfroh mit auffallenden Fensterläden und Türen. In der Mitte des Ortes erhebt sich zwischen den großen Lorbeerbäumen die Kirche Iglesia Parroquial de San Miguel. In ihrem Inneren verbirgt sie einen besonders beeindruckenden Altar und außerdem ein kanarisches Gemälde des Erzengels Michael aus dem 18. Jahrhundert.

Vor der Kirche hat man einen fabelhaften Blick in das Tal hinein. Unterhalb des Dorfes sind noch die alten Ruinen der Erstansiedlung (um 1500) zu sehen.


Die Mächtigkeit der Lorbeerbäume, der silbrige Glanz der Rinde und das gelbgrüne Farbspiel der Blätter in der Morgensonne waren ein unvergesslicher Anblick.


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Farben und Flächen - Licht und Schatten

Die Gestaltung von Farben und Flächen sind bei fast jedem Foto ein wesentlicher Bestandteil. Bei einem Besuch von San Miguel - einem der ältesten Dörfer auf Teneriffa - wurde dieses Thema durch die wunderbare Farbigkeit der alten Häuser, Türen und Fenster und die warme Morgensonne angeregt. Fast an jedem Haus gab es etwas Besonderes zu entdecken. Die Aktion hat riesigen Spaß gemacht und in kürzester Zeit hatte ich jede Menge Fotos geschossen.

Als wir am späten Nachmittag nach unserer Wanderung in das Dorf zurück gekehrt sind, war die Stimmung leider verflogen. Die hochstehende Sonne und die harten Kontraste machten eine Fortsetzung der Serie unmöglich.


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Neugieriger Lori

Allfarbloris leben vorwiegend in Australien, Indonesien und Neuginea. Sie ernähren sich u.a. von Früchten, Samen und Knospen. Dieser Lori lebt in einem großen Freifluggehege des Loro-Parks in Puerto de la Crux (Teneriffa). Durch das Gehege führen Treppen, Stege und Brücken. Wir standen gerade auf einem der Stege und ich wechselte das Objektiv, als dieser Lori sich neugierig am Ast herunter hangelte, sich in Position stellte und erst einmal reckte und streckte.

 


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