Die Josefkapelle in Erfweiler-Ehlingen

Die Wallfahrtskapelle ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen von Erfweiler-Ehlingen. Mit ihrem Bau wurde ein Gelübde er- füllt, das am 24. Juni 1866 unter Pfarrer Anton Pfeifer von den Einwohnern des Dorfes abgelegt worden war. Zu Ehre des Heiligen Josefs wollte man eine Kapelle bauen, wenn das Dorf vom Krieg Preußens gegen Österreich-Bayern verschont bliebe. Tatsächlich fanden in der Gegend keine Kriegshandlungen statt. Die Männer des Dorfes kamen schon bald wohlbehalten zurück und erfüllten ihr Gelübde. Am 24. Oktober 1869 fand in der Josefkapelle die erste Heilige Messe statt. Die Kapelle ist jeden Sonntag vormittags geöffnet.

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Panorama in Schwarz-Weiß

Farben lenken sehr häufig von den Flächen, Formen und Strukturen eines Bildes ab. Daher habe ich mal einige Landschaftsbilder in Schwarz-Weiß entwickelt. Hierbei habe ich die Hell-Dunkel-Wirkung verstärkt. Durch diese Reduzierung entsteht ein höheres Maß an Abstraktion. Sie bewirkt eine Überhöhung der Wirklichkeit. Die Bewegung und Dynamik der Bilder wird zum Hauptinhalt. 

Da es sich um Landschaftsaufnahmen handelt, wurde bewußt das Panoramaformat (16:9) gewählt. Alle Bilder haben noch einen weißen Rahmen erhalten.

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Goldener Oktober

In diesem Jahr waren bei uns im Bliesgau Sonnentage im Oktober eher selten. Eine Fotoserie zum Thema "Bunte Bäume im Nebel" hätte ausreichend Material geliefert. Nun hatte ich mir aber in den Kopf gesetzt, den "Goldenen Oktober" mit blauem Himmer in Szene zu setzen. Also blieb uns nichts anderes übrig als durch das ganze Saarland zu fahren, bis wir in der Umgebung von St. Wendel die richtigen Motive ge- funden haben. Einige Bilder sind aber auch im Mandelbachtal an den wenigen klaren Tagen entstanden.

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Lichter der Stadt

Bisher ist es mir noch nicht gelungen, Nachtaufnahmen bzw. Bilder in der Dämmerung zu machen. In erster Linie liegt es wohl daran, dass hierfür ein entsprechendes Equipment (Stativ usw.) erforderlich ist und ein solches Fotoshooting somit gezielt vorbereitet und angegangen werden muss. Gerade Stadtaufnahmen in der Dämmerung bringen aber spannende Farbkontrast zwischen Blau und Gelborange. Laternen mit ihrem Licht verbreiten eine geheimnisvolle Stimmung. Die hier in der "Retorte" entstandenen Bilder sollen ein Ansporn sei, sich diesem Thema in der nächsten Zeit anzunähern. Gerade im Herbst/Winter sind derartige Aufnahmen auch zu normalen Zeiten möglich.

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Sardinienreise

Flamingos im flachen Wasser der Lagunenseen bei Oristano. Jeden Tag sind wir von unserem Appartement im Nachbarort Arborea auf dem Weg zu unserem täglichen Wanderausflug an diesen Seen vorbei gefahren und haben die Flamingos bewundert. Neben den Flamingos gibt es hier auch diverse andere Vogelarten zu entdecken (Säbelschnäbler, Seidenreiher, Rotschenkel...).

Geschichte

Die Nuraghenkultur entwickelte sich aus der sardischen Urbe- völkerung (Jungsteinzeit). Infolge der Entdeckung und dem Gebrauch von Metall (Bronzezeit ca. 1500 bis 500 v.Chr.) ent- standen komplexere Formen sozialer Organisationen. Da die Nuraghen keine Schrift beherrschten, kann die Gesellschafts- form nur anhand von Funden (Siedlungen, Kultstätten, Ge- brauchs- u. Kunstgegenständen) abgeleitet werden. Es war vermutlich eine Häuptlingsgesellschaft, die das Wasser als wertvolle Flüssigkeit (lebensspendend von der großen Mutter Erde) verehrt hat. Um die Kultstätten (Brunnenheiligtümer) entstanden ausgedehnte Dörfer u.a. auch mit einem Versammlungsraum, dem Haus des Häuptlings und einer Hütte des Aufsehers. Während der kultischen Handlungen ruhten die Streitigkeiten zwischen den einzelnen Nuraghendörfern.  Ca. 500 v.Chr wurde die Insel von den Karthagern erobert, allerdings war zu diesem Zeitpunkt die Nuraghenkultur aufgrund der unterlegenen Bildung schon größtenteils untergegangen. Ca. 230 v.Chr wurde die Insel dem Römischen Reich angegliedert. Aus allen Perioden sind auf der Insel eindrucksvolle Bauwerke zu bewundern.

In der Kapelle der Burgruine Malaspina (1112 n.Chr.) in Bosa haben wir ein Wandgemälde entdeckt, das uns aufgrund der dazu gehörenden Legende besonders beeindruckt hat.

Die Legende erzählt wie drei junge Adlige zu Pferd auf der Heimkehr von der Falkenjagd an einem Wegkreuz auf drei Leichname trafen, die sich ihnen bedrohlich näherten und zu Ihnen sprachen: "Wir waren, was ihr jetzt seid, und ihr werdet das, was wir sind." Worauf die Jünglinge entsetzt flohen.

   

Links sind die drei Edelleute dargestellt, im Zentrum sehen wir den heiligen Makarius, wie er die Phasen des Verfalls des Leibes nach dem Tod beschreibt. Der Leib des ersten Leich- nams ist noch unversehrt und wie die drei Lebenden bekleidet. Der zweite Leib ist unbekleidet und Fraß für Schlangen und Ratten. Der Dritte ist nur noch ein Skelett. Dieses Thema ist eine Einladung zum Meditieren im Blick auf das ewige Heil. Die Darstellung mit nur zwei gekrönten Toten soll daran erinnern, dass der Tod unparteiisch ist, er rafft gleichermaßen den Adel und das Volk dahin.

 



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Die Farben des Südens

Der azurblaue Himmel des Südens im Kontrast zu den pastell-farbenen Städten im Sonnenlicht hat schon früher die  Impres-sionisten begeistert. Einer unserer Ausflüge führte uns nach Bosa. Die Stadt liegt auf der Westseite an der Mündung des Flusses Temo. Sie gehört zu den schönsten Städten Italiens und ihre Farbenpracht ist überwältigend.


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Küstenlandschaften

Wer glaubt, ein Strand sei eben Sand am Meer, war nie auf Sardinien. Das Wasser ist kristallklar und leuchtet von türkis- blau bis smaragdgrün, je nach Himmel und Tageszeit. Die Felsen leuchten so bunt, dass man die Farben für künstlich halten könnte. Es gibt bizarre Felsküsten, aber auch einsame Dünen und weite Buchten. Die bekannteste Küstenregion ist sicherlich die Costa Smeralda an der Ostseite Sardiniens. Uns hat es aber eher zu den unberührten Küstenregionen der Westseite hingezogen.


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Insellandschaften

Sardinien ist ca. 300 km lang und ca. 150 km breit, es wohnen hier ca. 1.66 Mio. Einwohner. Die Insel hat langgestreckte, breite und fruchtbare Ebenen und diverse Gebirgszüge. Das höchste Bergmassiv (1.900 m) liegt ziemlich in der Mitte der Insel. In den Höhenlagen findet man die einzigartige sardische "Macchia". Es handelt sich um eine undurchdringliche und stark duftende Strauchvegetation aus Myrte, Erdbeerbäumen, Zistrosen, Mastixsträuchern, Oleander, Thymian, Rosmarin, Ginster und Schwarzdorn. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden mehr als 1 Million Hektar sardischer Wälder gerodet und überwiegend zu Schwellen für die italie-nische Eisenbahn oder zu Holzkohle verarbeitet. Auf den Brachflächen entstand die Macchia. Die Nutzung der Macchia-Landschaften als Viehweide für Kühe, Ziegen und Schafe sorgt heute dafür, dass die Buschlandschaften nur selten wieder zu Wäldern heranwachsen. Es gibt aber auch noch Regionen mit reichem Baumbestand, hier insbesondere die Korkeichen.


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Der Bliesgau

Der Bliesgau liegt südöstlich von Saarbrücken und grenzt ans benachbarte Frankreich. Im Wesentlichen umfasst er das Gebiet der Stadt Blieskastel und die beiden Gemeinden Gersheim und unseren Heimatort Mandelbachtal. Das Bio- sphärenreservat Bliesgau ist eine gewachsene Kulturlandschaft an einer der Nahtstellen Europas. Sie ist geprägt durch ausge-dehnte Streuobstwiesen, wertvolle Buchenwälder, artenreiche Trockenrasen und eine eindrucksvolle Auenlandschaft. Auf den Muschelkalkböden kann man nahezu die Hälfte der in Deutschland vorkommenden Orchideenarten bewundern.

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Das kleine Dorf Rodemack

Das kleine Dorf Rodemack (ca. 1.100 Einwohner), Mitglied der Vereinigung der „Schönsten Dörfer Frankreichs“, liegt 20 Kilo- meter von der saarländischen Grenze und sechs Kilometer vom luxemburgischen Bad Mondorf entfernt. Der Ort wird noch von einer fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben und von den Überresten einer imposanten Festung überragt.  Damit bildet er den idealen Rahmen für Veranstal- tungen wie einem Mittelalterfest, im Frühjahr einem Blumen- und im September einem Antik- u. Trödelmarkt. Nach der Dorfbesichtigung führte uns die Fototour mit Wolfgang über eine beeindruckende Allee noch zum nahegelegenen Chateau de Preisch.

 

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Fotokurs mit Peter Baus 4. Tag

Besuch des Weltkulturerbes Völklinger Hütte:

Die ehemalige Stahlhütte mit seinen Hochöfen, Trans-portbändern und Rohrleitungen überwältigt mit seinen Dimensionen und dem verwirrenden Chaos der stählernen Konstruktionen. In den Bildern habe ich versucht, diesem "Durcheinander" eine Struktur zu geben, insbesondere durch Hervorhebung von Linien (horizontal, vertikal, diagonal) und Bögen. Auch der spannende Kontrast zwischen blättrigen Farben mit dem organe-farbenen Rost erhöht die Spannung der Bilder.

 

 

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Fotokurs mit Peter Baus 3. Tag

Besuch des Musée les mineures in Petite Rossell  (Frankreich):

Das Museum informiert über die Geschichte des Kohle-abbaus in Lothringen. Der Besucher hat die Möglichkeit in eine nachgebaute Grube "einzufahren", um einen Eindruck von der Arbeit unter Tage mit Orginalathmosphäre (Arbeitslärm, Gespräche der Kumpel usw.) zu bekommen.

Das Gelände beeindruckt durch das bizarre rote Gebäude in dem sich die nachgebaute Grube befindet und die Ansamm- lung von altem Schrott.

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Fotokurs mit Peter Baus 2. Tag

Besuch im Garten der Fayencen (Saargemünd):

Es handelt sich hier um eine ehemalige Porzellan-Manufaktur. Die einzelnen Produktionsschritte werden sehr anschaulich an den originalen Arbeitsplätzen demonstriert. Zusätzlich befindet sich auf dem weit- läufigen Gelände eine sehr interessante Gartenanlage mit Wasserlauf und Großblattpflanzen.

 

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Fotokurs mit Peter Baus 1. Tag

Im Rahmen der Sommerakademie bietet Artefix jedes Jahr in den Schulferien kreative Kurse für Kinder und Erwachsene in Blieskastel an. Ich besuchte einen Fotokurs geleitet von dem Profifotografen Peter Baus.

Am ersten Tag starteten wir mit einem Fotoshooting in der direkten Umgebung von Blieskastel. Die ersten Motive waren bizarren Baumstrukturen, Landschafts-formationen und Strohballen. Besonders überrascht hat mich die Qualität meiner Sonylinse (10-18mm), die auch hervorragende Gegenlichtaufnahmen ermöglichte.

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Besuch im Pfungstädter Moor

Das Moor entstand vor ca. 10.000 Jahren, als der Altneckar in der Nähe von Heidelberg sein neues Bett fand und der alte Flusslauf verlandete und Moore bzw. Erlenbruchwald ent- standen. In geschichtlicher Zeit wurde im Pfungstädter Moor Torf abgebaut und Schilf für verschiedene Nutzungen wie die Dacheindeckung oder die Herstellung von Schilfstrohmatten abgemäht. 1955 wurde das Gebiet unter Naturschutz gestellt. Ein Wanderweg führt um das Moor herum. Über kleine Wege kann man ins Moor hinein gehen, allerdings findet man hier überwiegend dichte Schilfbewachsung.

Besonders beeindruckt haben uns die riesigen Pappeln (ca. 45 Meter hoch), die den Wegrand säumten und den Boden mit weißer Pappelwolle (Samen mit Samenhaaren) bedeckten.

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Stadtbesichtigung Ponte-à-Mousson

Ich hatte mal wieder das Vergnügen, mit Wolfgang und Michael auf Fototour gehen zu können. Unser Ziel war diesmal Pont-à-Mousson. Dieses typisch französische Städtchen liegt ca. 100 km von Saarbrücken entfernt südlich von Metz an der Mosel. Pont-à-Mousson hat ca. 15.000 Einwohner und ist aufgrund seines südlichen Flairs unbedingt ein Besuch wert. An der Mosel steht die ehemalige Prämonstrantenserabtei, die jetzt als Schule bzw. Fortbildungszentrum genutzt wird. In dem Ge- bäude sind vor allem die Treppen bemerkenswert.

Wolfgang ist bei unserem Ausflug ein Bild gelungen, das im Sonyuserforum als bestes Bild ausgezeichnet und in die Aus- stellungsgalerie gewählt wurde: "Herr Lehmann"

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Deutsche Motocross-Meisterschaft in Niederwürzbach

In Niederwürzbach fanden heute Meisterschaften im Motocross statt. Völlig ungeplant führte unser heutiger Wanderweg in der Nähe des Veranstaltungsgeländes vorbei. Natürlich wurden wir vom Lärm angelockt und die Aussicht auf ein paar spektakuläre Aufnahmen hat mich beflügelt. Da wir kein Geld für Eintritt dabei hatten, haben wir uns - als Ortskundige - durch die Büsche geschlagen und sind - große Überraschung - direkt an der Sprungschanze herausgekommen. Fotos bei einer solchen Sportveranstaltung machen zu können war schon seit langem ein Traum. Umso größer die Freude, dass einige Bilder ganz gut gelungen sind.

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Der Wasserpark in Landsweiler-Reden

Aus den Tiefen der in 1995 stillgelegten Steinkohlengrube in Landsweiler-Reden wird 32 Grad warmes Grubenwasser hochgepumpt, zur Energiegewinnung genutzt und dann in den nahen Klinkenbach abgeleitet. Normalerweise geschieht so etwas über zweckmäßige Bassins und unansehnliche Rohrleitungen, und niemand nimmt Notiz davon. Hier am Zukunftsort Reden aber hat man ein mehr als ansehnliches Naherholungsgebiet geschaffen, dessen Erlebniswert keinen Vergleich scheuen muss.

Neben der Grube erhebt sich eine ca. 100 m hohe Abraum-halde, die bestiegen werden kann. Oben angekommen ist eine Einkehr in der "Reden-Alm" ein unvergessliches Erlebnis.

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Fotoshooting mit Roman

Gestern Abend fand ein gemeinsames Fotoshooting zum Thema "Landschaft im Frühlingsgewand" mit dem Blieskastler Fotografen Roman Schmidt in der Umgebung von Biesingen statt. Leider waren die Lichtverhältnisse an diesem Abend nicht ganz optimal; schon recht früh verschwand die Sonne in einer breiigen grauen Suppe. Das Treffen wurde daraufhin in dem Ausflugslokal "Bellevue" bei einem Glas Wein fortgesetzt.

 

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Serie mit Gelb

Das Arbeiten in Serien zu einem oder mehreren Themen ist eine gute Alternative zur Jagd nach dem genialen Einzelbild. Die Beschäftigung mit Serien schärft den Blick für das einzelne Motiv und gibt Raum für kreative Lösungen.

Als Motiv habe ich hier eine Baumreihe gewählt und diese in Verbindung mit der Farbe Gelb. Die Baumreihe säumt die B423 zwischen Blieskastel und Biesingen auf einem Bergrücken. Seit 13 Jahren erfreuen wir uns jedes Mal an dieser (halben) Allee. Bei vielen Fotos taucht immer mal wieder im Hintergrund diese Baumreihe auf. Nun endlich (!) habe ich es gestern geschafft, dieser Baumreihe auch mal fotografisch näher zu kommen.

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Nancy Frankreich

Nancy ist die Hauptstadt des Departements Meurthe-et-Moselle, hat ca. 105.000 Einwohner und liegt im Nordosten Frankreichs ca. 130 km von Saarbrücken entfernt. Nancy besitzt eine sehenswerte Innenstadt, die Mitte des 17. Jahrhunderts unter der Herrschaft des polnischen Königs Stanislaus I. Leszczynski angelegt wurde. Das Eingangsbild zeigt einen Triumphbogen, der zu Ehren Ludwigs XV. errichtet wurde.

Das Eingangsbild wurde von meinem Begleiter aufgenommen. Auffallend sind hier die schönen Proportionen und die durchgehende Schärfe des Bildes. Weitere Bilder gibt es im Sonyuserforum.

Auf unserer Rückreise haben wir noch eine Zwischenstation eingelegt und ein Haus besichtigt, das einer besonderen künstlerischen Bearbeitung unterzogen wurde.

 

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Weinheim an der Bergstraße

Weinheim ist eine Stadt im Nordwesten Baden-Württembergs. Sie liegt etwa 18 km nördlich von Heidelberg an der Bergstraße. Wegen ihrer beiden Wahrzeichen, der Ruine Windeck und der Wachenburg, trägt sie den Beinamen "Zwei-Burgen-Stadt".

Neben der malerischen Altstadt mit Marktplatz und Schloß, gibt es hier zwei weitere Sehenswürdigkeiten. Mitten in der Stadt liegt der Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof. Ein Besuch ist ein absolutes Muss für jeden Gartenliebhaber. Hinter dem Schloß erstreckt sich ein großer, sehr gepflegter Park, der im oberen Teil dann übergeht in den Exotenwald. Der Wald lädt ein zu Spaziergängen unter Mammutbäumen, chilenischen Andentannen, japanischen und nordamerikanischen Magnolienbäumen oder kalifornischen Flusszedern.

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Foto-Shooting Hafengelände Dillingen

Am letzten Sonntag war der Dillinger Hafen und ein angrenzender Schrottplatz das Ziel für ein gemeinsames Fotoshooting. Über diesen  Hafen werden die Rohstoffe für die Eisenverhüttung angeliefert. Im Hintergrund des Hafen-geländes waren die angrenzenden Industrieanlagen der Dillinger Hütte in Sichtweite.

Insbesondere das hier gelagerte Alteisen bot uns jede Menge interessanter Motive. Für mich war dies ein ganz besonderes Erlebnis, da ein sehr erfahrener Fotograf mit dabei war. Es war eine Lehrstunde zum Erkennen von Motiven: den großen sofort ins Auge fallenden bis hin zu den kleinsten filigranen Strukturen.

 

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Und hier die Fotos vom meinem "Lehrer" (www.rein-optisch.de):

Bei den Bildern handelt es sich um Vergrößerungen von der Oberfläche des am Kai liegenden Schiffes; es sind Schraffuren, die durch die Reibung des Schiffsrumpfes an der Kaimauer entstanden sind.

 

 


Los Gigantes - Delphin-Watching

Im Süden des Teno-Gebirges schließt sich die touristisch hervorragend erschlossene, mancherorts allerdings bereits aus den Fugen geratene Südwestküste an. Los Gigantes und Puerto de Santiago gehören zu den sonnenreichsten Badeorten der Insel. Im Hafen von Los Gigantes kann man eine Bootsfahrt zu den Delphingebieten buchen. Vom Boot aus hat man auch einen wunderschönen Blick auf die bis zu 600m hohen fast senkrecht abfallenden Steilhänge des Acantilado de los Gigantes. Gewaltige Schluchten - die berühmteste ist der Barranco de Masca - durchschneiden das Steilgebirge.

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Teneriffa Landschaften

Teneriffa ist das vielseitigste Wanderparadies der Kanaren, nicht nur wegen des Teide, dem mit 3.718m höchsten Gipfel ganz Spaniens, sondern auch wegen der zahlreichen Landschaftsformen der Insel: der äußerst karge, fast schon wüstenartige Süden, der fruchtbare Norden mit riesigen Bananenplantagen, großartigen Steilküsten und märchenhaften Nebelurwäldern. Im Anaga- und Teno-Gebirge findet man neben bizarren Vulkanlandschaften ausgedehnte Lorbeer- und Kieferwälder. Wanderungen durch diese Gebirge verlaufen meist im Blickkontakt mit dem weiten, tiefblauen Ozean.

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Der Segelfalter

Der Segelfalter gilt als einer der schönsten europäischen Tagfalter und hat eine Flügelspannweite von 60 bis 80 Millimetern.

Bei einem Toscana-Urlaub mit Freunden haben wir einen Ausflug zur Abbazia San Galgano unternommen. Dieses Kloster wurde 1224 von Ziesterziensern erbaut. Im Jahre 1783 wurde das Kloster durch Großherzog Leopold I. aufgehoben. Noch im gleichen Jahr stürzte der Glockenturm und die meisten Gewölbe der Kirche ein. Nach und nach trugen die Bauern der Umgebung Steine vom Mauerwerk ab, um sich damit ihre Häuser zu bauen.

Neben der Ruine befindet sich eine größere Wiese, auf der wir den Falter entdeckten. Zunächst habe ich mich ganz vorsichtig von hinten angeschlichen, immer in der Sorge, dass ich ihn verscheuchen könnte. Bald schon merkte ich aber, dass der Falter eher neugierig als ängstlich war. Zuletzt konnte ich mich ihm bis auf wenige Zentimenter nähern.

 

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Unter Palmen

"Unter Palmen" ist für uns ein Synonym für Sommer, Strand und blauer Himmel. Auf den kanarischen Inseln findet man die Palme aufgrund ihrer vielfälltigen Wuchsform - es gibt über 180 verschiedene Gattungen - überall: als kleiner dekorativer Hausbaum im Vorgarten, als mächtiger über 15m hoher Straßenbaum in den Städten oder als Dattelpalme in den Parks und Gärten.

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Spanische Innenhöfe

Spanische Innenhöfe im Zentrum eines Stadthauses werden auch Patio genannt. Patios sind Zeugnisse des Reichtums und der gesellschaftlichen Stellung des Erbauers. Sie waren früher der Schauplatz des wirtschaftichen und sozialen Lebens. Sehr häufig findet man in diesen Innenhöfen auch Brunnen. Die Familie wohnte in der Regel in der ersten Etage.

Die Aufnahmen wurden überwiegend im Convento de San Francisco gemacht. Der Konvent wurde 1524 erbaut und seine Kirche mit hohen Holzdecken im Mudéjar-Stil und Balkonen sind die ältesten erhaltenen Bauwerke in Garachico. Im Klostertrakt beeindruckt der große Kreuzgang mit umlaufender Galerie und feinen Holzarbeiten, Säulen und filigranen Steinfußböden.

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Vulkanausbruch von 1709

Der Vulkanausbruch von 1709 nordwestlich des Teide-Massivs (Teneriffa) gehört in die jüngere vulkanische Geschichte der Insel. Die Lavaströme, die der Vulkan in Richtung Garachico entsandte, haben diese ehemals bedeutende Handels- und Hafenstadt zerstört. Nach dem Wiederaufbau ist heute das Städtchen einer der ursprünglichsten Orte Teneriffas. Die alten Handelshäuser mit ihren sehenswerten Innenhöfen sind das Thema des nächsten Beitrages.

In dieser vulkanischen "Mondlandschaft" haben mich die pechschwarzen Lavahänge, die Schlackekegel und die dazu im Kontrast stehenden hellgrün leuchtenden Kiefernwälder beeindruckt. 

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Abendstimmungen

Schon länger habe ich die Absicht, eine Bilderserie mit schönen Abendstimmungen zusammen zu stellen. Heute nun habe ich die Zeit gefunden, alle Ordner mal zu durchsuchen. Neben den Abendstimmungen habe ich jede Menge andere interessante Bilder entdeckt, darunter Einzelbilder aber auch Serien, die ich über dieses Jahr noch verfolgen und erweitern möchte. Die Bilder zum Thema sind alle im Mandelbachtal und im Bliestal entstanden.

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17 km - Wanderung um den Teide (Teneriffa)

Wanderung von El Portillo (2.050 m) nach Parador (2.150 m) 17 km durch die Ebene Las Canadas zwischen riesigen Lavafeldern und den beeindruckenden Wänden des Calderarandes. Mächtig tront der Pico del Teide mit 3.718m Höhe über der Ebene. Das erste Galeriefoto - ein Panoramaüberblick - zeigt einen Blick von der Cueva de Diego Hernandez in die Ebene.

An diesem Tag war das Wetter ideal für diese Wanderung. Die warme Sonne ermöglichte - trotz kühlem Wind - einfache Kleidung. Für diese Wanderung sind mindestens 4 Stunden erforderlich, wir benötigten über 5 Stunden und haben nur knapp den Bus (Linie 348 von Puerto Cruz) noch erreicht, der pünktlich um 16 Uhr wieder zurück gefahren ist.

 

Beeindruckt haben uns die ungewöhnlichen Farbgegensätze: das Lavagestein mit ocker und orangebraun, das graue Krüppelholz und die blaugrünen Büsche des Balsamwolfmilches.

 

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Pforte

Eine Pforte markiert eine Grenze, ermöglicht aber auch den Übertritt in eine andere, neue Welt. Verschlossene Pforten wecken die Neugierde und beflügeln die Phantasie. Die makelose weiße Wand und die einladende Gestaltung der Pforte des Eingangsbildes bildet hier die ideale Projektionsfläche.

Diese Serie soll durch interessante Variationen zum Thema erweitert werden.


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Santa Cruz de Tenerife - Ansichten

Santa Cruz ist die Hauptstadt von Teneriffa und gleichzeitig die Provinzhauptstadt der vier Kanarischen Inseln Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro. Die Stadt liegt geschützt vor Passatwinden und starken Strömungen in einer Bucht im Süden des Anagagebirges.

Gegründet wurde sie 1492 von dem spanischen Eroberer Alonso Fernández de Lugo, der hier einen Handelsstützpunkt errichtete. In Santa Cruz befindet sich der größte Schiffshafen Spaniens. Hier kann man sowohl Container-Schiffe als auch Kreuzfahrtschiffe, Tragflächenboote und Transportfähren für den Verkehr zwischen den Inseln finden. Der Hafen ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Insel Teneriffa.

 

Die Bilder sind enstanden bei einem Spaziergang entlang der Hafenpromenade. Die Kontraste und Gegensätzlichkeiten der Großstadtlandschaft waren der Auslöser dieser Aufnahmen.


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Baumhaus - Die Lorbeerbäume von San Miguel

Das kanarische Dorf San Miguel de Abona liegt am Berghang der Montana del Pozo (1.294m) zwischen den zwei wilden Schluchten Barranco de la Orchilla und de Archilles. Das Dorf bezaubert mit einer großen Anzahl alter Häuser, farbenfroh mit auffallenden Fensterläden und Türen. In der Mitte des Ortes erhebt sich zwischen den großen Lorbeerbäumen die Kirche Iglesia Parroquial de San Miguel. In ihrem Inneren verbirgt sie einen besonders beeindruckenden Altar und außerdem ein kanarisches Gemälde des Erzengels Michael aus dem 18. Jahrhundert.

Vor der Kirche hat man einen fabelhaften Blick in das Tal hinein. Unterhalb des Dorfes sind noch die alten Ruinen der Erstansiedlung (um 1500) zu sehen.


Die Mächtigkeit der Lorbeerbäume, der silbrige Glanz der Rinde und das gelbgrüne Farbspiel der Blätter in der Morgensonne waren ein unvergesslicher Anblick.


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Farben und Flächen - Licht und Schatten

Die Gestaltung von Farben und Flächen sind bei fast jedem Foto ein wesentlicher Bestandteil. Bei einem Besuch von San Miguel - einem der ältesten Dörfer auf Teneriffa - wurde dieses Thema durch die wunderbare Farbigkeit der alten Häuser, Türen und Fenster und die warme Morgensonne angeregt. Fast an jedem Haus gab es etwas Besonderes zu entdecken. Die Aktion hat riesigen Spaß gemacht und in kürzester Zeit hatte ich jede Menge Fotos geschossen.

Als wir am späten Nachmittag nach unserer Wanderung in das Dorf zurück gekehrt sind, war die Stimmung leider verflogen. Die hochstehende Sonne und die harten Kontraste machten eine Fortsetzung der Serie unmöglich.


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Neugieriger Lori

Allfarbloris leben vorwiegend in Australien, Indonesien und Neuginea. Sie ernähren sich u.a. von Früchten, Samen und Knospen. Dieser Lori lebt in einem großen Freifluggehege des Loro-Parks in Puerto de la Crux (Teneriffa). Durch das Gehege führen Treppen, Stege und Brücken. Wir standen gerade auf einem der Stege und ich wechselte das Objektiv, als dieser Lori sich neugierig am Ast herunter hangelte, sich in Position stellte und erst einmal reckte und streckte.

 


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Verweile..!

Bei tristem Wetter ist es für mich eine schöne Beschäftigung in alten Fotos "herumzuwühlen". Viele Aufnahmen, die ursprünglich als eher mittelmäßig verworfen wurden, erwecken wieder Interesse.

Hier habe ich eines gefunden und mit Hilfe von Gottlieb (sonyuserforum: "der knipser") wieder zum Leben erweckt. Bei einem Spaziergang im Januar 2015 kamen wir aus einem Wald heraus und vor uns erstreckte sich das weite Land. Eine Bank lud zum Verweilen ein und wir genossen den herrlichen Blick. Eine Baumgruppe und dahinter eine sonnenbeschienene Fläche erregte mein Interesse.

 

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Frostiger Morgen in Pastell

Das kennt wohl jeder: Nach dem Aufwachen, der Gang zum Fenster und dann die große Überraschung. Genau so ist es uns an einem Morgen im Januar ergangen. Das Gras, die Bäume und Büsche waren überzogen von einer weißen Eiskruste. Die Sonne war noch nicht aufgegangen und die bläuliche Helligkeit des wolkenlosen Himmels kündigte einen frostigen Morgen an. Schnell gefrühstückt, warm eingepackt und ab nach draußen. Zunächst entstanden kühle Frostbilder. Die langsam aufgehende Sonne beleuchtete erst die gegenüber liegenden Berge, dann das Tal und schließlich den Hang an dem unser Dörfchen liegt. Mit der aufgehenden Sonne veränderten sich die Farben in wunderbare Pastelltöne.

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